| Die Lage von Malkomes |
| Umgeben von Bergen |
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Die Lage und die wirtschaftlichen Verhältnisse |
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Im engen Tal der Solz, wo das von Dinkelrode kommende Bächlein ein Seitental geschaffen hat, liegt Malkomes. Weiter talabwärts nimmt die Solz noch den Kothebach auf, an dem die Heiligenmühle liegt. Dem Kothebach folgt die Bundesstraße 62 nach Friedewald. Unterhalb des Hofes Lämmerthal mündet der Hüttenbach in die Solz. Dieses Bächlein durchfließt im Oberlauf ein Landschaftsschutzgebiet und hat der versteckt gelegenen ehemaligen Ausflugsgaststätte Hüttenbach den Namen gegeben. Die Gaststätte wurde im Jahre 1968 geschlossen und abgerissen. Einen Kilometer vor Malkomes zweigt von der Bundesstraße 62 die Landesstraße 3171 ab. Sie durchquert den Ort und erreicht nach fünf Kilometern den Kernort Schenklengsfeld. |
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Der tiefste Punkt im Ort ist die Landesstraße 3171 mit 259 m ü. NHN, der höchste das letzte Haus im Schulweg mit 285 m ü. NHN. Die rings um Malkomes liegenden Berge erreichen Höhen von knapp 400 m ü. NHN. Birkig, Roter Berg, Dübelsburg und der Mühlberg sind größtenteils bewaldet. (Normalhöhennull (NHN) löst seit dem 1. Januar 2000 das Normalnull (NN) als Höhenangabe ab). |
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Die Gemarkung umfasst 172 ha, wovon nur 6 ha Wald sind, obwohl der Ort doch geradezu mitten im Walde liegt. Die steilen Hänge der Berge und die bewaldeten Höhen ergeben zwar eine sehr reizvolle Landschaft im mittleren Solztal, aber für die Landwirtschaft wirken sich die Berge sehr nachteilig aus. Der Einsatz von Landmaschinen ist nur begrenzt möglich. Die meisten Flächen werden abgeweidet. |
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Der Ort besaß im Jahre 1967 noch fünf Vollbauernstellen mit einem Mühlenbetrieb. Je ein Bäcker, Maler und Schreiner hatten ihre Arbeitsstellen in Malkomes, die anderen Familienväter fanden ihren Verdienst in der Kali-Industrie des Werratales oder in den Betrieben der Kreisstadt Bad Hersfeld. Auch bei der Bahn waren einige Einwohner beschäftigt, unter anderen der Opa meiner Frau, der Schaffner Konrad Brandau, der durch seine Ordnung und Strenge im ganzen Solztal bekannt war. |
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Der Ort umfasste im Jahre 1967 55 Häuser mit 275 Einwohnern, wovon nur zwei katholisch waren. Im Jahre 1990 lebten in Malkomes 272 Einwohner in 71 Häusern. Da gab es bereits nur noch eine Vollbauernstelle und eine Bäckerei. Bis zum Jahre 2002 ist die Einwohnerzahl auf 242 gefallen, an neuen Häusern sind allerdings zwei hinzugekommen. 2009 wurde ein weiteres Haus gebaut. Nun gibt es hier 74 Häuser. Anfang 2010 ist die Zahl der Einwohner auf 257 leicht gestiegen. |
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In Malkomes steht auch die kleinste Fachwerkkapelle von ganz Hessen. Die zweistöckige Kapelle wurde im Jahre 1734 erbaut und hat einen Grundriss von 5 mal 4,3 Metern. Im Inneren befindet sich eine umlaufende Empore mit vielen zierlichen Rankenmalereien. Restauriert wurde die Kapelle schon mehrmals umfangreich, und zwar im Jahre 1764, 1981 und 2000. Die sechs Zentner schwere Glocke läutet jeden Tag um 7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr. |
In zwei Gefachen auf der Vorderseite steht folgende Inschrift: "Herabgeholt im Weltkriegssturm, tönt neu die Glocke von dem Turm!" "Kommt alle! ruft der Glocke Ton, Lobpreiset Gott auf seinem Thron!" |
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Malkomes gehört seit der Gebietsreform 1971/1972 zur Großgemeinde Schenklengsfeld. Die Übergabe vollzog am 31. Dezember 1971 der damalige Erste Beigeordnete Herr Hermann Buchs. |
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Im Jahre 2003 wurde auf vielfachen Wunsch der Bevölkerung die ehemalige Bahntrasse von der Kläranlage Bad Hersfeld bis nach Schenklengsfeld zu einem attraktiven Rad- und Fußweg ausgebaut. Im November des gleichen Jahres wurde oberhalb des Birkigs ein 40 Meter hoher Mobilfunk-Sendemast für Malkomes und Umgebung errichtet. Bis zu seiner Inbetriebnahme konnte diese Region wegen seiner hügeligen Lage mit Mobiltelefonen nur schlecht oder gar nicht genutzt werden. |
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Anfang 2008 begann man endlich mit dem Ausbau eines ungefähr 1100 Meter langen Teilstückes des im Jahre 2003 gebauten Rad- und Fußweges. Da damals der Gemeinde Schenklengsfeld das Geld dafür fehlte, wurde der Ausbau auf 2008 verschoben. Fünf Jahre musste man dieses Stück vor Malkomes in Richtung Schenklengsfeld über einen Wirtschaftsweg umfahren. Ab Juli 2008 ist er jetzt durchgängig. Im gleichen Jahr wurde auch in Bad Hersfeld das Stück von der Kläranlage bis zum Bahnhof ausgebaut. |
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Der Ortsvorsteher von Malkomes ist Herr Reinhold Steinhauer. |
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Die aktuelle Einwohnerzahl beträgt 256 Einwohner (Stand: 14. März 2010). |
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